Demenzladen Basel - Bedürfnisorientierte Beziehungspflege in angewandter Würde
Demenzbegleiter IDS

  • Immer größer wird in der heutigen Zeit die Zahl der älteren  Menschen in unserer Gesellschaft, welche Begleitung, Betreuung und Pflege benötigen, um in Sicherheit und Wohlbefinden ihr Alter in einer für sie passenden Umgebung genießen und leben zu können.
  • Die Ausbildung zum Demenzbegleiter dient  vor Allem dazu, den Begleitenden, Betreuenden und Pflegenden einerseits ein ganzheitliches Verständnis des Alters und der Demenz gegenüber zu vermitteln und andererseits Ängste im Umgang mit Menschen mit einer Demenz abzubauen.
  • Es stehen hierbei nicht primär behandlungspflegerische und/oder therapeutisch-medizinische bzw. psychotherapeutische Verfahren im Vordergrund, sondern vielmehr  ganzheitliche sozialpflegerische Gesichtspunkte, damit eine menschenwürdige Existenz von Menschen mit Verlust des Erinnerungsvermögens gewährleistet werden kann.
  • Die unterschiedlichen Symptome einer Demenz können zu Beginn verunsichern. Deshalb ist es unumgänglich bei der Begleitung, Betreuung und Pflege dieser Personen nicht nur Einsichten über Krankheitsbilder und Umgangsformen  zu besitzen, sondern auch kontinuierlich für eine positive, emotionale Verfassung dieser Menschen zu sorgen.
  • Die Ausbildung  ist nicht nur für pflegende Angehörige und Bekannte von Menschen mit Demenz  gedacht, sondern auch für alle interessierten Menschen, die mehr über Leben und Lebensgestaltung sowie Unterstützungsmöglichkeiten im Alter mit und ohne Demenz erfahren möchten. Es sind dabei Menschen gemeint, die im öffentlichen Leben, z.B. Reinigung - & Service-personal, Kindergärtner, Lehrer, Verkäufer, Chauffeure, Coiffeure, Bankangestellte, Beistände, Polizisten, etc. mit Menschen mit Demenz zu tun haben.
  • In der Lage sein selbstbestimmter, positiver diesbezüglich unterstützen und beraten zu können, oder so gerüstet, mit dem neuen Lebensabschnitt besser umgehen zu können.

Allgemeines

  • Die Ausbildung zum „Demenz-Helfer“ erfolgt in "Modulen" -  diese bauen aufeinander auf.
  • Jedes Modul wird mit einer Lernerfolgskontrolle abgeschlossen. Diese Lernerfolgskontrolle dient als Leistungsnachweis und ist ein Baustein für die Zertifizierung.
  • Die Vermittlung der Lehrinhalte der Module erfolgt nicht alleine im Frontalunterricht: Referate, Hausarbeit und Projekte usw. sind von den Teilnehmern zu leisten.
  • In jedem Modul soll der Teilnehmer eine Projektarbeit anfertigen, die er im Anschluss präsentieren soll. Diese Arbeiten gelten als ein Teil der Zertifizierung.
  • Teilnehmer erhalten für jedes Modul diverse Unterlagen.
  • Nach jedem Modul erfolgt eine Evaluation durch die Teilnehmer.

Schwerpunkte der Ausbildung:

  • Ich sein – meine Möglichkeiten, meine Grenzen
  • Rollen und Rollenverständnis
  • Was ist Demenz?
  • Verschieden Arten, Formen und Ursachen von Demenz
  • Primär & Sekundärsymptomatik in Demenzprozessen
  • Kommunikation allgemein und vor allem mit Menschen mit Demenz
  • Netzwerke für und mit Menschen mit Demenz knüpfen
  • Beratung Angehöriger und/oder des Umfeldes

  • Die Lehrgänge bzw. Module werden jeweils an Wochenenden durchgeführt
  • Der Unterricht an den jeweiligen Tagen beginnt um  09.00 Uhr und endet gegen 16.00 Uhr, bei einer Mittagspause von ca. 12.00 – 13.00 Uhr
  • Die Teilnehmeranzahl pro Lehrgang liegt zwischen 5 - 8 Personen.

Gebühren:

Die Lehrgangsgebühr beträgt Fr. 1350.- bzw. € 1200.-  inkl. Schulungsunterlagen und Pausenerfrischungen. 
Der Teilnehmer erhält ca. 4 Wochen vor Lehrgangsbeginn eine Einladung mit den notwendigen Anmeldeunterlagen die Rechnung.

Stornierung:

Die verbindliche Anmeldung kann bis 4 Wochen vor Beginn des Lehrganges kostenfrei storniert werden. Erfolgt die Stornierung weniger als 4 Wochen vor Beginn des Lehrganges, so kann eine Ersatzperson zu den gleichen Bedingungen an der Weiterbildung teilnehmen. Wird keine Ersatzperson geschickt, werden 80% der Gebühr fällig.